Menü Schließen

Sichere Schulwege statt „Wilder Westen“! – CDU-Stadtvertreter Patrick Pender fordert die Umgestaltung der Einfahrt zur Grundschule Glashütte

Sichere Schulwege

Wer den Grünen Weg entlang fährt und über den Glashütter Damm zur Grundschule Glashütte möchte, kann eine der schönsten Baumalleen in der gesamten Stadt befahren. Es mag einen fast an die Zeiten erinnern, in denen Menschen noch mit Pferden und Kutschen unterwegs waren.

Ist erst einmal das Ende der Allee erreicht, könnte man sich in der Tat wie im Wilden Westen vorkommen. Dort manövrieren Eltern hektisch mit ihren Autos umher, suchen vergebens eine Möglichkeit zum Wenden. Bei laufendem Motor stehen Autos vor den Bäumen und verengen die Straße. Dazwischen bemühen sich junge Grundschüler zu Fuß oder auf dem Rad sicher zum Eingang der Schule zu gelangen. Oftmals quietscht es, wenn die Autos abrupt bremsen müssen, weil ein Kind fast übersehen wurde. „Es ist eine klare Gefahrensituation, die einfach nicht tragbar ist.“, meint der CDU-Stadtvertreter Patrick Pender, Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr. Er stellte sich mehrmals vor die Schule und beobachtete die Situation zu den Stoßzeiten.

Die derzeitige Situation sorgt nicht nur bei den Eltern für Stress. Auch die Erzieher für die Betreuungseinrichtungen der BEB an der Offenen Ganztagsgrundschule kämpfen um die knappe Anzahl der Stellplätze. Jüngst wurden als Notmaßnahme aufstellbare Bügel zur Parkplatzsicherung angeschafft. Der Raum wurde dadurch noch mehr verknappt. So manchen Bürger wird dieses Bild nicht überraschen und stattdessen an die Eigenverantwortung der fahrenden Eltern appellieren. In der Straßenverkehrsordnung heißt es schließlich, dass während des gesamten Wendevorgangs eine hohe Aufmerksamkeit und Umsicht gefordert ist, damit andere nicht gefährdet werden. Doch gibt es einen entscheidenden Unterschied, individuelle Rücksichtnahme zu wünschen oder konzeptionelle Sicherheit zu schaffen.

„Es sind klar verkehrsplanerische Maßnahmen erforderlich“, bekräftigt Pender und betont mit Nachdruck: „Hier ist es mit neuen Bügeln nicht getan. Es muss eine grundsätzliche Neuplanung des Park- und Wendebereiches vor der Grundschule Glashütte stattfinden!“ Der Stadtvertreter hatte bereits gemeinsame Gespräche mit der Schulleitung, der Elternvertretung und der BEB geführt. Er wird einen Prüfantrag der Verwaltung vorlegen um zu fordern, den Schulweg auszubauen und dadurch planerisch zu beruhigen.