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„Die DLRG Norderstedt setzt man doch nicht einfach so vor die Tür!“

 16. Oktober 2019 · CDU-Fraktion„Die DLRG Norderstedt setzt man doch nicht einfach so vor die Tür!“ CDU-Stadtvertreter Patrick Pender besucht die DLRG Norderstedt. Der Einladung erfolgte, da die Zukunft am Stützpunkt Glashütte aufgrund eines SPD-Antrages in Frage steht.

Eigentlich ist es die DLRG, die stets zur Hilfe eilt, wenn Menschen in Schwierigkeiten kommen. Es ist daher doch etwas ungewöhnlich, wenn es die DLRG selbst ist, die um Hilfe bittet. In Norderstedt ist nun genau dies der Fall. Im Sozialausschuss hatte die SPD im Mai einen Antrag eingebracht, der die alte Feuerwache Glashütte an der Segeberger Chaussee betraf. Hier sollte die Verwaltung prüfen, ob nicht auf der Fläche ein Neubau für eine Flüchtlingsunterkunft errichtet werden kann. Dass das bestehende Gebäude seit 2009 von der DLRG Norderstedt als aktiver Standort genutzt wird, samt der Unterbringung der Einsatzwagen, Rettungsausrüstungen und der drei Rettungsboote, schien die SPD scheinbar wenig zu interessieren. Den Verein selbst hatten die Sozialdemokraten jedenfalls nicht informiert und so wurde der DLRG-Vorstand von der Nachricht des womöglich baldigen, ungewollten Auszuges kalt überrascht.Als der Vorsitzende Holger Lahn den CDU-Stadtvertreter Patrick Pender auf die Vorgänge ansprach, kam dieser sogleich zu Besuch, um sich einen direkten Überblick von der Situation vor Ort zu verschaffen. Seit über 50 Jahren ist der ehrenamtliche Verein zur Wasserrettung schon in Norderstedt aktiv und führt neben der Schwimmausbildung auch Erste Hilfe Lehrgänge und Trainings zur Sanitätsausbildung durch. Die Tatsache, dass es nicht einmal eine Ankündigung vorab von der SPD gab, ist eine Frechheit. Man setzt einen Verein wie die DLRG doch nicht einfach so vor die Tür“, so Pender und ist fassungslos über die fehlende Kommunikation in dieser Angelegenheit.„Dem aufopfernden, freiwilligen Einsatz für unsere Stadt gebührt Respekt und Dank. Um ihre gemeinnützigen Aufgaben erfüllen zu können, braucht es Unterstützung seitens der Kommunalpolitik“, hebt Pender im Gespräch hervor und kann die Vorgehensweise der SPD nicht verstehen. Die Heizungsanlage, Warmwasserversorgung und Teile der Fassade wurden erst im Frühjahr erneuert. Die ehemalige Feuerwacht bietet sich als Stützpunkt von der Architektur und den Gegebenheiten perfekt für die mobile Einsatzgruppe an. „Warum sollte man nun dieses Gebäude abreißen, einen Neubau bauen, um dann auf einer anderen Fläche ein neues Einsatzgebäude für die DLRG zu planen?“, merkt Pender mit seinen Erfahrungen im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr an. „Hier hätte eine Kommunikation im Vorwege stattfinden müssen. Die Festbauten für Flüchtlinge und der Fortbestand des Standorts für den DLRG sollten mit Augenmaß und im engen Dialog behandelt werden.“Permalink: www.cdu-norderstedt.de/aktuell.php?id=201907